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NLA: Erste Playoff-Hauptprobe geglückt

  • sirindlisbacher
  • 9. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. März

Der SHC Grenchen-Limpachtal schlägt zu Hause den SV Gals verdient mit 10:6 und nimmt Fahrt auf für die bevorstehenden Playoffs.



Die erste Mannschaft stand zwei Runden vor Schluss auf dem fünften Zwischenrang der Qualifikation in der NLA. Aufgrund der Punktestände und den abschliessenden Partien der Direktkonkurrenten war vor der Partie gegen den SV Gals eine Schlussrangierung zwischen Rang vier und sieben noch möglich, also von Heimvorteil im Playoffviertelfinale bis hin zu einem Viertelfinalduell gegen einen Ligakrösus wie Oberwil oder Sierre.


Und mittendrin, da steht in der Tabelle der SV Gals direkt hinter dem SHC Grenchen-Limpachtal. Playoff-Hauptprobe zum ersten somit an diesem Samstagnachmittag! Aufgrund des Gegners, aber auch aufgrund des Frühlingswetters und der zahlreichen, gut gelaunten Zuschauer.


Doch beim SHC Grenchen-Limpachtal schien zu Beginn der Partie die Lust auf Playoffhockey noch nicht bei jedem durchgedrungen zu sein. Paradebeispiel war der Jungspund Nino Ramseier. Der Nachwuchsspieler aus der U18-Mannschaft zeigte in den ersten beiden Einsätzen eine uninspirierte Leistung. Seine Bewegungen und Lauffreude erinnerten eher an einen Nachmittagsspaziergang denn an intensives, schnelles Hockey der Marke Playoff. Eine kurze, persönliche Schelte der Trainer draussen später zeigte er sich in seinem dritten Shift komplett verändert. Er jagte hartnäckig dem Ball und den Gegnern hinterher, bis er in seinem Besitz war – und prompt eine Strafe provozierte damit. Das darauffolgende Powerplay dauerte danach gerade einmal 38 Sekunden, bevor Fabrice Feuz den Ball das erste Mal per Weitschuss in die Maschen dreschen konnte an diesem Nachmittag.


Es war die Initialzündung zu sehr starken ersten 15 Minuten. Die Mannschaft kämpfte und rackerte, zeigte sich solidarisch. Und intelligent. Die Energie wurde in denjenigen Zonen eingesetzt, in denen daraus Profit zu schlagen ist. Hinten wurden die Gäste bei gegnerischem Ballbesitz früh und konsequent angegriffen. Und vorne suchte man den Weg in die gefährlichen Zonen. Kein Vergleich mehr zu den letzten Partien, als man sich (zu) oft in den Ecken wiederfand und nichts Zählbares aus dem teilweise markanten Ballbesitzplus machen konnte.


Mit Adam Stastny und Wyss Philipp wussten zwei eben genau dieses Zählbare herauszuschälen und brachten ihr Team mit je einem Treffer bis zur 18. Minute zu einer 3:0 Führung. Danach folgte sozusagen der direkte Beweis, dass es eben diese Efforts in jedem Einsatz benötigt. Die letzten beiden Spielminuten rückte man nicht mehr auf, liess dem Gegner in der eigenen Zone einige Meter Raum, und kam demnach immer zu spät. Die logische Folge war der erste Gästetreffer kurz vor der Pause, in die sich die beiden Teams beim Spielstand von 3:1 verabschiedeten.


War es der viel zitierte «Lehrblätz» für die Hausherren zur rechten Zeit? Der Beginn des Mitteldrittels liess anderes erahnen. Nur gerade gut zwei Minuten nach Wiederanpfiff waren es wiederum die Gäste, die auf 3:2 verkürzen konnten. Doch das Heimteam fand rechtzeitig wieder in ihre Spur. Und die ersten Umstellungen des Trainerduos Daniel Feuz / Simon Rindlisbacher verfehlten ihre Wirkung nicht. Keine neuen Spieler, keine Spieler die ausgewechselt wurden. Nur neue Zusammenstellungen, und die fruchteten. Das Spiel war ein komplett anderes nun. Das Heimteam kam immer häufiger vor das gegnerische Tor. Und dank eines Doppelschlags kurz vor der zweiten Pause konnten die Grenchner den Vorsprung gar auf 6:3 ausbauen.


Im letzten Drittel setzte die Grenchner Mannschaft den Weg fort und konnte dank Mike Schläppi ein weiteres, für die Teammoral wichtiges, Tor zum 7:3 erzielen. Bevor kurz vor dem Seitenwechsel im letzten Drittel Ronny Beeri und Kay Mattli – notabene auf Pass von Nino Ramseier – auf 9:4 stellen konnten.

Auf den zehnten Treffer durch Dominic Tschirren in der 58. Minute folgten danach zwar noch zwei Gegentore, die aber auf den Spielausgang keinen Einfluss mehr hatten. Der SHC Grenchen-Limpachtal gewann die Partie verdient und schlussendlich klar. Und wird sich somit definitiv auf Platz vier oder fünf zum Qualifikationsende setzen.


Welcher Platz es final sein wird, kann das Team selbst bestimmen: Am letzten Spieltag wartet die Auswärtspartie bei den Kernenried Bulldozers, dem viertplatzierten in der Tabelle nach dem zweitletzten Spieltag. Mit einem Sieg nach der regulären Spielzeit können sich die Grenchner das Heimrecht im Viertelfinale sichern. Es ist also angerichtet für die zweite Playoffhauptprobe vom nächsten Samstag.


 

SHC Grenchen-Limpachtal – SV Gals: 08:22 Feuz Fabrice (Štastný Adam) 1:0; 16:04 Štastný Adam (Feuz Fabrice , Tschirren Dominic) 2:0; 17:50 Wyss Philipp (Tschirren Dominic) 3:0; 18:20 Wehrli Adrien (Reusser Thierry , Orsinger Samuel) 3:1; 22:14 Dely Jessy (Abel Sebastian) 3:2; 26:50 Mattli Kay 4:2; 34:58 Künsch Sven (Abel Sebastian , Kubovcík Dávid) 4:3; 38:07 Štastný Adam (Pauer Jaroslav , Tschirren Dominic) 5:3; 39:54 Mattli Kay 6:3; 47:18 Schläppi Mike (Mattli Kay) 7:3; 48:00 Granak Martin (Gutmann Reto) 7:4; 49:10 Beeri Ronny (Tschirren Dominic) 8:4; 49:29 Mattli Kay (Ramseier Nino) 9:4; 57:40 Tschirren Dominic (Tschirren Nicolas , Riesen Kris) 10:4; 58:17 Orsinger Samuel (Lohm Mathias) 10:5; 59:56 Lohm Mathias (Dely Jessy , Orsinger Samuel) 10:6.



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