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Frühlingspost: Die neuen Zwillinge in der NLA!

  • sirindlisbacher
  • vor 1 Tag
  • 11 Min. Lesezeit

Die Frühlingspost ist ein Clubmagazin des SHC Grenchen-Limpachtal. An dieser Stelle werden einzelne Auszüge daraus abgedruckt - wenn auch nur digital. 

 


Kay und Tobia Mattli sind endlich wieder vereint! Die Zwillingsbrüder spielen seit letztem Sommer gemeinsam im Dress des SHC Grenchen-Limpachtal. Nicht das erste Mal. Und das dritte Mal gemeinsam. Jedoch das erste Mal zusammen in der NLA.

Es ist an der Zeit, den beiden einmal ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Und auch herausfinden zu können, wer denn der bessere Koch ist - oder mehr für die Unordnung tut zu hause.



Kay und Tobia, herzlich willkommen! Ihr seid die zweiten Zwillinge in der Clubgeschichte, die für den SHC Grenchen-Limpachtal in der NLA gemeinsam auf Torejagd gehen. Wisst ihr, wer eure Vorgänger waren?

Kay: Dies sind die Jenni-Zwillinge, die seit vielen Jahren im Verein des SHC Grenchen-Limpachtal aktiv sind. In früheren Jahren, als Tobia und ich erste NLA-Erfahrungen sammeln durften, gehörten Jennis zu den Stammkräften beim SHC Grenchen-Limpachtal, gegen die wir jeweils nicht viel zu melden hatten.

 

Tobia: Vor dem Skiweekend war ich mir nicht mehr bewusst, dass die Jenni's unsere Vorgänger sind. In diesem Wochenende lernte ich die Jenni-Zwilinge bei einem Bier richtig kennen - lustige Begegnung.


Die Mattli-Zwillinge im Dienste des SHC Aegerten: In der Bildmitte mit den Nummern 89 und 28
Die Mattli-Zwillinge im Dienste des SHC Aegerten: In der Bildmitte mit den Nummern 89 und 28

 

Gross geworden seid ihr beim SHC Aegerten, und habt dabei sowohl gegen als auch mit dem SHC Grenchen-Limpachtal – im Zuge einer Kooperation in einem gemeinsamen Team – gespielt. Welche Erinnerungen sind von dieser Zeit geblieben?

Kay: Ich denke gerne an diese Zeit zurück. Als ich 2009 mit dem Streerhockey begann, spielte ich beim SHC Aegerten als B-Junior. Zeitgleich durften Tobia und ich bereits in Grenchen mit der A-Juniorenkooperation trainieren und spielen. Dabei erhielten wir vom Trainer-Trio Zeller / Isch / Fiechter viel Vertrauen und konnten grosse Fortschritte machen.

 

Tobia: Von dieser Zeit sind viele gute Erinnerungen geblieben. Simon Zeller als Trainer führte uns damals zum Schweizer-meistertitel in der zweiten Stärke-klasse - ein besonderes Erlebnis.

 

Kay: Zugleich war der SHC Aegerten mit dem Spielertrainer Reto Ramseier bemüht, uns zu fördern und in der ersten Mannschaft zu integrieren. Dabei kam es jeweils dazu, dass wir an einem Wochenende mit den A-Junioren im Grenchen-Dress auf Punktejagd gingen und einen Tag später im Derby gegen Grenchen versuchten, die Punkte nach Aegerten zu holen. Dies waren jeweils spezielle Situationen. Aber zugleich konnten wir viel profitieren von erfahrenen Personen beider Vereine.

 

Tobia: Diese Einsätze in den Aktivmannschaften vom SHC Aegerten waren wertvoll. Die erste Mannschaft konnte damals in der NLA vorne mitspielen. Diese Zeit machte viel Freude und ich hatte viele besondere Vorbilder in der ersten Mannschaft des SHC Aegerten. Vorbilder nicht nur in spielerischer Weise, sondern auch persönlicher Natur. Insbesondere Reto Ramseier und Leo Ehrismann prägten das Team und dessen Zusammen-halt besonders.

Es war eine tolle Atmosphäre. Anschliessend folgten persönlich weniger glorreiche Zeiten. Es war zum Zeitpunkt, als wir die A-Junioren verliessen. Einerseits konnte die erste Mannschaft des SHC Aegerten aufgrund des verpassten Grossfeldprojektes nicht weiter bestehen. Andererseits hatte ich mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen und musste wegen mehrfachem Kreuzbandriss meine Hockey-Karriere an den Nagel hängen. Geblieben sind von der Zeit viele hochwertige Erinnerung an eine gute Gemeinschaft und gemeinsame Erfolge.



 

Und obwohl ihr ja aus eben dieser Kooperationssaison gewusst hättet, dass es uns gibt, habt ihr uns lange hängen lassen, dauerte es bis ins Jahr 2024, bis wir euch beide endlich im Dress mit dem Walfisch begrüssen durften. Denn auf der Wunschliste standen eure Namen schon lange.

Kay: Wie erwähnt wurden wir früh in die 1.Mannschaft in Aegerten integriert und fühlten uns dort gut aufgehoben. Zudem war es in der Juniorenzeit nie gross das Thema, den Verein zu wechseln, da in dieser Kooperation keine Spieler abgeworben wurden.

In Aegerten spielten wir mit guten und erfahrenen Spielern zusammen und hatten durchaus auch Ambitionen. Jedoch hatten wir keine eigene Spielstätte und wechselten mehrmals den Spielort. Das Projekt vom Grossfeld konnte 2015 nicht realisiert werden und somit zog sich der SHC Aegerten aus der NLA zurück.

 

Tobia: Wie bereits gesagt, war dies für mich aus sportlicher Sicht eine schwere Zeit. Mein Knie liess mich in der Ungewissheit, ob ich überhaupt wieder einmal Streethockey spielen konnte. Ich entschied deshalb, vorerst mit dem Sport aufzuhören, was ein sehr schwerer Entscheid war.

 

Kay: Diese Zeit war für mich und den SHC Aegerten durchaus emotional und ich entschied mich dazu, beim SHC Aegerten zu bleiben. Dies bedeutete jedoch, nicht mehr NLA zu spielen. Nach mehreren Jahren in den unteren Ligen, inklusive einem Abstecher zu den Horgenberg Hammers, überlegte ich mir, mit dem Streethockey aufzuhören oder nochmals einen Versuch in der NLA zu starten. Durch den Kontakt zu diversen Personen beim SHC Grenchen-Limpachtal konnte ich ab Frühling 2023 mit der ersten Mannschaft in Grenchen trainieren. Dabei wurde schnell klar, dass ich nochmals NLA spielen möchte und so wechselte ich nach Grenchen.


Tobia, jetzt spielst du aber wieder. Wie kam es dazu?

Tobia: Wie es der Zufall im Leben wollte, begann ich dann mein Studium und lernte Roger Schwarzenbach und Cyrill Schefer von den Horgenberg Hammers kennen. Roger überzeugte mich, meinem Knie und dem Streethockey nochmals eine Chance zu geben. Zu dieser Zeit investierte ich viel in den Muskelaufbau für mein Knie, in der Hoffnung, dass die Leidensgeschichte nicht wieder von vorne beginnen würde. Als Student hatte ich damals genügend Freizeit, um den Abstecher an den Zürichsee mehrmals pro Woche zu tätigen.

Nach mehreren Gesprächen konnte auch Kay von dieser Idee überzeugt werden. Und so entschieden wir uns, die Horgenberg Hammers zu unterstützen. Für uns war damals jedoch klar, dass dies nur vorübergehend der Fall sein wird. Anschliessend folgten wieder mehrere Saisons beim SHC Aegerten, bevor ich aufgrund von knappen Zeitressourcen eine Pause vom Streethockey einlegte.

 

Kay, du hast ja bereits im Frühling 2023 die ersten Trainings mit der ersten Mannschaft absolviert, und somit genau in jener Zeit als das Team den Gang in die Abstiegsrunde antreten musste. Wie hast du diese Situation wahrgenommen? 

Kay: Anfangs konnte ich die Situation mit einer gewissen Distanz betrachten. Ich absolvierte die ersten Trainings mit Grenchen, lernte ein neues Team kennen und musste mich darauf konzentrieren, mich an das hohe Niveau zu gewöhnen. Als aber die Abstiegsrunde gegen Belp anstand, war es eine emotionale Situation. Ich fühlte mich zunehmend als Teil des Teams, konnte aber keinen Einfluss auf die Situation auf dem Spielfeld nehmen. Ich spürte eine grosse Verunsicherung im Team und sah, dass die Spieler teils Mühe hatten, mit diesem Druck umzugehen.

Dieser Tiefpunkt hatte aber nicht nur negatives. Junge Spieler mussten zu dieser Zeit lernen Verantwortung zu übernehmen. Heute gehören sie zu den Leadern im Team. Schwierige Zeiten gehören zum Sport, wichtig ist nur, daraus zu lernen und gestärkt zurückzukommen.



 

Tobia, du bist seit letztem Sommer dabei, sozusagen dem Ruf des Zwillingsbruders erlegen?

Tobia: Richtig. Allerdings war es kein leichter Entscheid. Ich hatte entschieden mich beruflich weiterzubilden. Deshalb war es mir wichtig, meine wenige Freizeit zu geniessen und richtig zu investieren. Kay war sich meiner Situation bewusst und hat mich nie dazu überredet zum SHC Grenchen-Limpachtal zu kommen. Er gab mir aber oft das Gefühl, dass er gerne nochmals mit mir zusammenspielen würde.


Ihr habt für verschiedene Vereine gespielt, und dabei auch unterschiedliche Ideen kennengelernt. Was macht in euren Augen den SHC Grenchen-Limpachtal aus?

Tobia: Ich finde der SHC Grenchen-Limpachtal ist gut organisiert. Insbesondere finde ich es bemerkenswert, wie sehr Grenchen in die Junioren investiert. Wie zahlreiche Vereinsgeschichten zeigen, ist es matchentscheidend, wie zahlreich die eigenen Junioren aufgestellt sind. Grenchen hat verstanden, dass die Junioren die Zukunft eines Vereins sind.


Kay: Der SHC Grenchen-Limpachtal ist ein Verein mit grosser Tradition. Dies widerspiegelt sich darin, dass Teils Familienmitglieder mehrerer Generationen aktiv im Verein tätig sind. Dadurch herrscht ein familiäres und angenehmes Klima.

Durch die sportlichen Erfolge in den vergangenen Jahren ist zudem das Bestreben gross, gute Arbeit in den Juniorenstufen zu tätigen. Damit in den kommenden Jahren aufstre-bende Spieler*innen aus dem eigenen Nachwuchs in die Aktivmannschaften integriert werden können und diese den Verein nachhaltig prägen.

 


Wie würdet ihr euch gegenseitig beschreiben?

Kay: Tobia ist ein Spieler, wie sich ihn jeder Trainer wünscht. Er gibt stets 100 Prozent, bleibt positiv und ist ein Kämpfer. Er ist aufopfernd und durch seine bescheidene Art macht er sich nie grösser als das Team. Zudem hat er durchaus gute Qualitäten, die nach der Eingewöhnungszeit in der NLA nun mehr und mehr zum Vorschein kommen.

 

Tobia: Kay ist ein Leader. Er kann mitreissen und verbreitet gute Stimmung. Er übernimmt Verantwortung im Team und erbringt besonders in schwierigen Zeiten gute Leistungen.


Wie ist es für euch, nun gemeinsam in der NLA auf Punktejagd zu gehen?

Kay: Es freut mich ausserordentlich, dass Tobia und ich nun wieder vereint sind. Wir haben dieselbe Einstellung zum Spiel und können uns gegenseitig puschen oder aufbauen.

 

Tobia: Ich möchte mir keine Hockey-Zukunft ohne Kay vorstellen. Es freut mich sehr, mit ihm in einem Team zu sein.

 

Kay: Zudem verbringe ich einfach gerne Zeit mit Tobia und dies nun auch wieder mit diesem Hobby zu verbinden, schätze ich sehr. Durch seine Verletzungen und Pausen bin ich es mir gewohnt, auch mal ohne ihn auf dem Spielfeld zu stehen. Deswegen freut es mich nun umso mehr, dass wir wieder im selben Team sind.

 

In der Mannschaft seid ihr nicht nur Mitspieler, ihr bringt euch auch aktiv ein und sorgt für gute Stimmung. Was sind eure wichtigsten Neben-aufgaben?

Kay: Als Nebenaufgabe versuche ich im Team eine lockere Stimmung zu verbreiten und anschliessend auf dem Spielfeld mit vollem Einsatz voranzugehen. Mir ist es besonders wichtig, dass wir zusammen lachen können und wir gerne Zeit zusammen verbringen.

 

Tobia: Wenn es draussen kalt ist, mache ich zwischendurch gerne auch einmal Tee fürs ganze Team (grinst).

Ich bin eher der ruhige Typ. Ich denke, ich kann etwas Ruhe in die junge Mannschaft bringen. Insbesondere in Spielen wie gegen Sierre (Cup-Aus) finde ich es wichtig, als Mannschaft ruhig zu bleiben und die Situation bestmöglich zu meistern.

 

Kay: Wir sind als Team oft gemeinsam unterwegs bei Trainings oder Spielen und da erachte ich es als essentiell, dass positive Emotionen auf und neben dem Spielfeld vorhanden sind. Zudem treibe ich gerne und oft Sport und sehe es als Nebenaufgabe dies auch ins Team zu tragen. Dadurch wird im besten Fall die eine oder andere Personen dazu ermuntert, auch neben dem Streethockey an seiner Fitness zu arbeiten, damit wir als Mannschaft besser werden.

Das Streethockey wird zunehmend schneller und technisch besser. Da erachte ich es als notwendig diesem Trend zu folgen und härter zu arbeiten, damit auch in Zukunft in Grenchen noch gutes Streethockey zu feiern ist. Wir als erste Mannschaft müssen da voran gehen, damit diese Mentalität bis in die Juniorenstufen durchsickert.

 



Mit den Horgenberg Hammers ist auch das Team in die NLA aufgestiegen, bei dem ihr zuvor gespielt habt. Spezielle Partien für euch?

Tobia: Ja, ich durfte Horgen letzte Saison spontan während dem FinalFour, in den Playoffs auf dem Weg zum NLB-Meistertitel und dem darauf-folgenden Aufstieg verstärken. In Horgen spielen viele hochwertige Persönlichkeiten, die ich sehr schätze. Wir haben nun abgemacht, dass wir uns nach unseren Duellen anschliessend zum gemeinsamen Abendessen treffen. Ein schönes Beispiel dafür, wie der Sport über die Vereinsgrenzen hinaus verbindet und Freundschaften entstehen.

 

Kay: Obwohl ich nur die Saison 2018/2019 in Horgen spielte, habe ich noch heute guten Kontakt zur Mannschaft. Ich gönne ihnen den guten Einstand und hoffe, dass sie sich auch langfristig in der NLA festsetzen und sie ihr Kader in den nächsten Jahren verbreitern können.

Auf die Spiele gegen Horgen freue ich mich zudem besonders, da es vor und nach dem Spiel freundschaftlich zu und her geht. Während dem Spiel wird wie gewohnt um jeden Ball gekämpft, damit wir hoffentlich als Sieger vom Feld gehen.

 

Das Fanionteam machte in der Qualifikation viel Freude, überzeugte über weite Strecken mit Spielwitz und guten Leistungen. Wie schätzt ihr die momentane Situation ein?

Kay: Mit dem aktuellen Blick auf die Tabelle bin ich zufrieden. Ich sehe eine positive Leistungs-kurve und habe den Eindruck, dass wir als Mannschaft zusammen wachsen und viele junge Spieler grosse Fortschritte machen. Um diesen Trend fortzusetzen, müssen wir weiter an uns arbeiten, denn die Konkurrenz schläft nicht.

 

Tobia: Ich finde ebenfalls, dass wir bereits gute Leistungen zeigen konnten. Insbesondere gegen starke Gegner konnten wir gut mithalten.

Obwohl ich letzte Saison noch nicht Teil des Teams war, habe ich das Gefühl, dass viele unserer Konkurrenten einen Schritt vorwärts gemacht haben. Insbesondere schätze ich La-Chaux-de-Fonds und Gals besser ein als in der vergangenen Saison.

Wenn aber jeder Spieler von uns Verantwortung übernimmt und alles gibt, können wir gegen alle Gegner ein tolles Spiel abliefern.




Die Qualifikation ist vorbei. Was sind eure Ziele für die Playoffs?

Kay: Mein Ziel ist es primär, Freude auf dem Spielfeld zu haben und nach 60 Minuten mit dem Gefühl das Spielfeld verlassen zu können, dass ich und die Mannschaft alles gegeben haben. Wenn dies in jedem Spiel zutrifft, bin ich überzeugt, dass wir auch mal einen überraschenden Sieg einfahren werden.

 

Tobia: Ich erwarte von unserem Team, dass wir gegen starke Mannschaften alles geben. Im Rückblick auf das Cup-Aus wünsche ich mir, dass wir uns insbesondere bei Sierre rächen (natürlich in spielerischer Weise), wer weiss was möglich ist, wenn Grenchen in Form ist und wir nochmals auf sie treffen in dieser Saison.

 

Kay: Zudem erwarte ich, dass wir uns auf die Playoffs hin noch steigern. Die Trainingsintensität und - präsenz muss auf das Maximum hochgefahren werden, damit wir in der wichtigsten Phase der Saison unser bestes Hockey abliefern können.

 

Wo steht die erste Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal am Ende der Saison?

Tobia: Ich rechne stark damit, dass wir am Ende der Saison mit dem Erreichten zufrieden sein werden.

 

Kay: Ich habe schon oft erlebt, wie eine Mannschaft über sich hinauswachsen kann. Durch Erfolgserlebnisse ist ein grosser Steigerungslauf möglich.

 


 

Du oder ich: Wer ist was? Was bei einer Hochzeit zu lustigen Momenten führt, dürfte doch auch bei Zwillingen interessante Erkenntnisse zu Tage bringen. Oder kennen sich die beiden effektiv besser als künftige Ehepartner? 


Wer ist ordentlicher?

Tobia: Kay. Aktuell ist Kay bestimmt ordentlicher. Ich habe oft zu wenig Zeit. Dann kommt insbesondere die Ordnung zu kurz.

Kay: Das bin ich. Tobia ist aber nicht unordentlich, er hat nur eine etwas höhere Toleranz für Unordnung.


Wer ist ehrgeiziger?

Kay: Ich denke, wir haben beide einen gesunden Ehrgeiz und haben auch die Fähigkeit, gut mit verpassten Zielen umzugehen. Jedoch schätze ich mich etwas kompromissloser ein, wenn es darum geht ein Ziel zu verfolgen und zu erreichen. Darum bin ich etwas ehrgeiziger.

Tobia: Kay. Er weiss, was er kann und was er will! Im Bewusstsein würde ich mich nicht als besonders ehrgeizig bezeichnen. Unterbewusst ist bestimmt eine Spur von Ehrgeiz zu finden.


Wer würde sich im gemeinsamen Haushalt eher um die Putzarbeiten reissen?

Tobia: Ich nicht! Zwar kommt ein gemeinsamer Haushalt mittel-fristig nicht in Frage. Wir hatten aber für lange Zeit sogar das gleiche Zimmer geteilt. Kay hält das Zimmer sauber - keine Frage. Wenn‘s aber ein anderer macht, umso besser ;)

Kay: Wir sind beide harmoniebedürftig und würden uns gegenseitig unterstützen, den Haushalt sauber zu halten. Wobei ich wahrscheinlich regelmässiger Putzarbeiten ausführe, da ich einen einigermassen sauberen Haushalt schätze.

 

Wer ist der bessere Koch:

Kay: Schwierige Frage, wir sind beide im Stande eine gute Mahlzeit herzurichten. Aber begnadete Köche sind wir nicht.

Tobia: Ich. Kay kann sich bezüglich Essen mit weniger zufriedengeben. Wenn‘s die Zeit erlaubt, esse ich gerne etwas selbstgekochtes.




Wer braucht am Morgen länger im Bad?

Tobia: Ich. Seit kurzem habe ich Linsen und tue mich manchmal etwas schwer, diese einzu-setzen. Zudem möchte ich nicht mit einem „Strubel“ aus dem Haus ;)

Kay: Das ist Tobia. Er hat etwas mehr Haare, die jeweils in die gewünschte Richtung gerichtet werden müssen ;)

Wer würde eher ein Tanzduell gewinnen?

Kay: Das bin ich. Ich habe früher im Ausgang etwas mehr geübt.

Tobia: Er. Er zeigt seine Tanzmoves gelegentlich (grinst).

 

Wen trifft man im Ausgang eher noch in den Morgenstunden an?

Tobia: Kay. In den Morgenstunden ist Kay noch eher aktiv als ich. Es wäre aber kein Zufall, wenn du uns beide antriffst. Ich in Morgenstunden allerdings nicht mehr unbedingt aktiv ;)

Kay: Ach, mittlerweile sind wir beide nicht mehr oft im Ausgang anzutreffen.

 

Wer schiesst in der zweiten Saisonhälfte mehr Tore:

Kay: Ich wünsche mir, dass wir beide weiterhin regelmässig Tore beisteuern, damit wir als Team Siege einfahren können. Wer aber den Ball zuletzt berührt, ist zweitrangig.

Tobia: Kay. Ich hoffe, dass ich ihm den einen oder anderen Pass zuspielen darf. Ich denke aber auch, dass ich noch einige Tore schiessen kann.

 

 

Fazit: Die beiden beweisen auch im kurzen, nicht ganz ernstgemeinsten Test, dass sie als Zwillinge nicht nur auf dem Feld eine gute Figur abgeben. Und bestätigen mit ihren Antworten auch, was man von ihnen weiss. Es sind zwei, die das Herz am rechten Fleck tragen und nicht nur um sich selbst, sondern auch um den Zwillingsbruder und ihre Mitmenschen bemüht sind. Zu denen seit letztem Sommer auch die Spieler der 1. Mannschaft gehören.

 

 

Mattli-Zwillinge

 

Spieler 1. Mannschaft

 
 
 

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