NLA: Zu Gast bei Freunden zum Sommerfest 

Der SHC Grenchen-Limpachtal folgt der Einladung des SV Gals und darf morgen Samstag am Streethockey-Day in der Tschillar baut-Arena in Gals auftreten. Unserer ersten Mannschaft ist es dabei vorbehalten, gegen den NLA-Aufsteiger das Abschlussspiel zu bestreiten. 

 

Bereits zum zweiten Mal nach 2018 darf der SHC Grenchen-Limpachtal bei diesem Anlass dabei sein. Vor Jahresfrist als Arenaeröffnung gedacht, wiederholt er sich nun zur Saisonvorbereitung also wieder. Mit anderen Vorzeichen notabene. War es letztes Jahr noch ein Duell unter dem Motto "NLB-Favorit" empfängt "NLA-Spitzenteam" heisst es nun dieses Jahr "NLA-Neuling" gegen "NLA-Traditionsteam". 

Was sich indes nicht geändert hat, ist das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen. Die Freundschaft besteht nach wie vor. Das hat die abgelaufene Spielzeit eindrücklich bewiesen. Bei nicht weniger als sechs Aufeinandertreffen bei den Aktiven waren alle von tiefem Respekt voreinander geprägt. 

Der SV Gals wird sich gegen den SHC Grenchen-Limpachtal einiges vornehmen. Wird es doch eine erste Standortbestimmung für den Aufsteiger sein. Eine Mannschaft, die seit jeher von ihrer kämpferischen Mentalität lebt. Und nun noch den Rückenwind der Euphorie spüren dürfte. 

Es wird auch interessant sein, wie sich der SHC Grenchen-Limpachtal präsentiert. Schmerzen dürften dem Team allen voran die Rücktritte der Verteidiger Michael Marti und Michal Slanec. Die Verjüngung des Teams geht munter weiter. Man darf gespannt sein, wie weit die veränderte Mannschaft in der Vorbereitung bereits ist. 

Zu Gast bei Freunden ist die eine Botschaft im Titel. Sommerfest die andere. Dass die Galser es verstehen, die Gäste auch abseits des Spielfelds zu unterhalten, haben sie spätestens letzten Sommer mit ihrem Einweihungsanlass bewiesen. Zweifel daran, dass es dieses Jahr anders sein wird, sind komplett unbegründet. Auch wenn die Chefin der Buvette im Seeland ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten und ihr Amt weitergegeben hat. Das Rezept für die legendären Schinkengipfeli soll dem Vernehmen nach weitergegeben worden sein. Grund genug eigentlich, um die Reise ins Seeland am Wochenende anzutreten. Im Wissen, dass auch sonst einiges geboten wird ausserhalb der Bandenanlage. 

Die Verlockung beim Schreibenden war gross, einen anderen Titel zu wählen. "Aus Tradition zum Auftakt bei Freunden im Seeland" zum Beispiel. Aber bereits im zweiten Jahr von einer Tradition zu sprechen, wäre wohl etwas voreilig gewesen. Und mit solchen Superlativen soll man im Leben behutsam umgehen. Sie nur verwenden, wenn die Situation diese auch verdient. 
Wir sind aber gerne bereit, den Worten - unter Freunden - Taten folgen zu lassen. Und mitzuhelfen, daraus wirklich eine wunderbare Tradition werden zu lassen. Und ihr diesen Superlativ künftig zuzustehen.